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    Beim Klimaschutz aufs Tempo drücken!

    Fridays for Future

    Beim Klimaschutz aufs Tempo drücken!

    Fridays for Future Fridays for Future Fridays for Future

    ver.di unterstützt die Fridays for Future Demonstrationen am 20. September in Freiburg und der Region !

    Der ver.di Bezirk Südbaden Schwarzwald unterstützt die Fridays for Future Demonstrationen am 20. September im Regierungsbezirk Freiburg.
    An diesem Freitag wollen Schülerinnen und Schüler weltweit anlässlich der Tagung des Klimakabinetts in Berlin und vor einem der wichtigsten UN Gipfel des Jahres in New York den bisher größten globalen Klimastreik aller Zeiten durchführen.

    Die Gewerkschaft ver.di im Bezirk Südbaden Schwarzwald ruft ihre Mitglieder außerhalb ihrer Arbeitszeit zur Teilnahme auf. Außerdem werden an einigen Standorten auch betriebliche Aktionen ausgeführt werden, wie z.B. beim Post Briefzentrum in Freiburg, hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine kreative Mittagspause abhalten.

    Eine Solidaritätsaktion gibt es bei den Auszubildenden der Uniklinik Freiburg.
    In einer Infoveranstaltung im Gewerkschaftshaus wird am 26.09.2019 um 19.00 Uhr das Thema „politischer Streik- Zulässigkeit und Grenzen“ aufgegriffen.

    ver.di beteiligt sich u.a. im „weißen Block“ von Beschäftigten im Gesundheitswesens bei der bevorstehenden Demo in Freiburg.

    An folgenden Orten im ver.di-Bezirk ruft die Gewerkschaft zur Teilnahme an Demonstrationen am 20.09.2019 auf:

    • Offenburg: 11.00h Fischmarkt
    • Freiburg: 10.00h Platz der alten Synagoge
    • Lörrach: 12.00h
    • Waldshut: 18.00h Rathaus
    • Konstanz: 11.30h Hérose
    • Villingen-Schwenningen: 11.30h Bahnhofsvorplatz
    • Rottweil: 11.30h Rathaus
    • Schramberg: 13.30h Rathaus
    • Rötenberg: 17.00h Kirchplatz

    Der Klimawandel ist eine der dringlichsten Herausforderungen der Menschheit in den nächsten Jahrzenten. Die menschengemachte Erderwärmung birgt nicht nur erhebliche Risiken für den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand, sondern bedroht auch die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele zu erreichen, sind deutlich mehr Anstrengungen insbesondere zur Reduktion des CO2-Ausstoßes notwendig, auch in Deutschland. Angesichts der sich immer noch viel zu langsam bewegenden Politik hält die Gewerkschaft weiterhin starken Druck von unten für dringend notwendig: Nur mit gesellschaftlichem Druck werden die notwendigen Rahmenbedingungen zügig geschaffen werden, um die Klimaziele zu erreichen und dabei die Interessen der Beschäftigten und sozial Schwachen zu wahren. Deshalb unterstützt ver.di die Proteste der Fridays for Future-Bewegung:

    Reiner Geis, ver.di Geschäftsführer: „Schülerinnen und Schüler haben vieles in Bewegung gebracht, was Politik und Gesellschaft für unmöglich oder unnötig erachteten: Klimapolitik ist heute in aller Munde und wird zum wichtigen Prüfstein bei Wahlen.“

    ver.di hat den Kompromiss in der Kommission Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung mitverhandelt und steht zu den Vereinbarungen, wie sie im Abschlussbericht formuliert sind.

    ver.di vertritt dabei auch die Interessen der Beschäftigten, die in der Kohleverstromung arbeiten, allein in Baden-Württemberg sind davon rund 5.000 Beschäftigte betroffen. Dass die soziale Absicherung tausender Kolleginnen und Kollegen im Kommissionsergebnis durchgesetzt werden konnte, wertet die Gewerkschaft als großen Erfolg. Die Beschlüsse der Kommission müssen nun in politisches Handeln umgesetzt werden, um den gesellschaftlichen Konsens zu garantieren und unsere Kolleginnen und Kollegen zu schützen.

    Überdies muss bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft dringend mehr getan werden, um den CO2-Ausstoß dieser Sektoren zu verringern und in Richtung CO2-Neutralität voranzukommen.