Fachbereich A: Medien, Kunst und Industrie

    Es ist ein Skandal!

    Musikschulen BaWü

    Es ist ein Skandal!

    ver.di fordert Festanstellungen statt schlecht bezahlter Honorarkräfte
    historische Geigen Bernd Mann ver.di fordert Festanstellungen statt schlecht bezahlter Honorarkräfte  – Musikschulen BaWü


    Die Landes-Fördergelder für die Musikschulen müssen verknüpft werden mit guten Arbeitsbedingungen. Dies fordert der neu gewählte baden-württembergische Landesvorstand der ver.di-Fachgruppe Musik als gewerkschaftliche Vertretung von mehr als 500 in ver.di organisierten Musikschullehrer:innen im Land: Kulturförderung soll nur dann gezahlt werden dürfen, wenn die Mehrheit der Lehrkräfte an einer Musikschule fest angestellt ist.

    Siegfried Heim, ver.di Baden-Württemberg: „Es ist ein Skandal, dass es Musikschulen gibt, die ihren Lehrbetrieb fast ausschließlich mit schlecht bezahlten Honorarkräften gestalten.“

    Fest angestellte Lehrkräfte an kommunalen Musikschulen erhalten mindestens ein Gehalt der Entgeltgruppe 9 des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Honorarlehrkräfte bekommen einen deutlich geringeren Stundensatz ohne Zuschüsse des Arbeitsgebers zur Kranken- und Rentenversicherung. ver.di fordert deshalb, dass mindestens 80 Prozent der Lehrkräfte einer Musikschule fest angestellt sein müssen.